Geschichte

Der Gasthof JEROLITSCH ist ein gemütlicher Landgasthof, welcher sich seit sieben Generationen immer noch im Familienbesitz befindet. Die Familie Schönfelder ist heute die treibende Kraft hinter einem der ältesten Fremdenverkehrsbetriebe Krumpendorfs.

Schon seit 1906 beherbergte der Gasthof Jerolitsch die „Sommerfrischler“, wie man damals die Urlaubsgäste liebevoll nannte. Es war üblich, dass eine Kutsche die neu angekommenen Gäste vom Bahnhof in Krumpendorf abholte, um sie zum Gasthof zu bringen, wo endlich die lang ersehnte Sommerfrische beginnen konnte. Nicht nur im Sommer kamen Gäste zum „Jerolitsch“ – auch im Winter besuchten viele Klagenfurter/innen die etwas ausserhalb der Stadt gelegene Wirtschaft um am Kreuzbergl zu wandern, Ski zu fahren, zu rodeln und sich nachher beim „Jerolitsch“ zu stärken.

Familie Walter 1931

Familie Walter 1931

Gasthof Jerolitsch 1934

Gasthof Jerolitsch 1934

Josef, 7 Jahre alt

Josef, 7 Jahre alt

Speisesaal 1930

Speisesaal 1930

Nach dem zweiten Weltkrieg war das Haus durch Engländer besetzt und später diente es als Gefängnis für verurteilte Nationalsozialisten. Allmählich setzte der Fremdenverkehr wieder ein und erstmals gab es beim „Jerolitsch“ „Kalt-Fließwasser“ und etwas später „Kalt-Warm-Fließwasser“.

Jedes Jahr wurde investiert und verbessert. 1930 wurde der Speisesaal mit 110 m2 gebaut und später auch die Zimmer darüber fertiggestellt. Eines der beiden Nebengebäude war ursprünglich eine Steinbierbrauerei, die 1950 aufgebaut und 1970 renoviert wurde.

Blick Maria Wörth

Blick Maria Wörth

Dagmar Schönfelder

Dagmar Schönfelder

Opa fischt

Opa fischt

Busstation

Gasthof Jerolitsch

Auch das Brauhaus erlebte eine Renovierung samt Aufstockung. Damals dauerte die Saison von April bis Oktober. Der Gasthof Jerolitsch war immer schon bekannt für die gute Küche, da viele Produkte aus hauseigener Produktion zur Verarbeitung kamen.

Der Familienbetrieb hat eine lange Tradition und wurde ständig erweitert und renoviert. 1968 wurde das Schwimmbad gebaut, welches das Erste in Krumpendorf war. Die Ruhe und Idylle wurde 1969 mit dem Bau der Schnellstraße zwischen Villach und Klagenfurt etwas getrübt.

Erstes Bad in Krumpendorf

Erstes Bad in Krumpendorf

Haus am Wald

Haus am Wald

Garten 1983

Garten 1983

Josef Walter

Josef Walter

Familie Schönfelder übernahm den Betrieb 1991 und setzte die nächsten Umbauschritte. Durch den Bau der Autobahn, wurde der Betrieb umstrukturiert und das Hotel ganzjährig für Geschäftsreisende geöffnet.

Seitdem sind neben Familienfeiern wie Hochzeiten und Geburtstagsfesten auch Tagungen und Meetings an der Tagesordnung. Letztendlich bringt die Autobahn nicht nur Sorgen sondern auch neue Kunden mit, welche gerne beim „Jerolitsch“ die traditionelle Gastfreundschaft genießen und gerne wiederkommen.
Vor allem wegen unserem guten Fisch – welcher täglich frisch aus unserem 60 ha großen Fischwasser kommt.