Unsere Geschichte

Der Fischgasthof wird seit acht Generationen von der Familie Walter, heute Schönfelder, geführt.

Die Familie Schönfelder ist heute das Standbein des auf Gastronomie und Tourismus spezialisierten Unternehmens, das zu den ältesten in Krumpendorf zählt.

Seit 1906 beherbergt der Gasthof Jerolitsch den sogenannten “Sommerfrischler”, wie die Urlauber damals liebevoll genannt wurden.

Es war üblich, in einer Kutsche die Gäste abzuholen, die mit dem Zug am Bahnhof Krumpendorf ankamen.

Hier konnte endlich die ersehnte Sommererfrischung beginnen!

Doch nicht nur im Sommer kamen die Touristen: Viele Menschen entkamen dem gewohnten Klagenfurter Leben und machten auf dem Rückweg von Ausflügen auf den Kreuzbergl, oder vom Skifahren oder Rodeln Halt, um sich beim Jerolitsch zu erfrischen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Haus von den Briten besetzt und später als Gefängnis für die Nationalsozialisten genutzt.

Nach und nach kehrte auch der Tourismus zurück und zum ersten Mal hatte der Jerolitsch fließendes Wasser, zunächst nur kalt, dann auch heiß.

Jahr für Jahr wurde das Haus verbessert und renoviert.

1930 wurde eine 110 Quadratmeter große Saal gebaut und kurz darauf wurden die darüber liegenden Zimmer hinzugefügt.

Eines der Nebengebäude war ursprünglich eine Steinbierbrauerei, die später 1950 wiederaufgebaut und 1970 renoviert wurde.

Damals dauerte die Saison von April bis Oktober und der Gasthof Jerolitsch war, wie heute, bekannt für seine gute und ehrliche Küche mit vielen Schmankerln aus eigener Produktion.

Das Familienunternehmen hat daher eine lange Tradition, wurde aber ständig erneuert und verbessert. 1968 wurde das erste Schwimmbad  in Krumpendorf gebaut.

Diese friedliche Idylle wurde 1969 mit dem Bau der Autobahn zwischen Villach und Klagenfurt gefährdet.

Die Familie Schönfelder führt das Unternehmen seit 1991.  Dann wurde mit dem Umbau begonnen, um den Jerolitsch ganzjährig fit zu machen.

Seitdem wurden auch verschiedene Feste wie Hochzeiten, Geburtstage, Seminare und Geschäftstreffen organisiert.

Die Autobahn bringt daher nicht nur Belästigungen zu Jerolitsch, sondern auch neue Kunden, die immer wieder gerne zurückkommen, um die traditionelle Gastfreundschaft zu genießen.


Was alle am meisten in Erinnerung behalten, ist unser guter Fisch, aus unserem Fischgewässer im Wörthersee.